Zweiradclub "Bist du Moped" Wünschendorf
2005
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Route 69 - 2005

Der erste Sieg!!!!

Nach 2 Jahren mit vielen knappen zweiten Plätzen, einen haufen technischen Problemen und anderer Pannen haben wir es endlich geschaft, unseren ersten Klassensieg!

Das Rennen in Leutschach stand von Beginn an als "harter Brocken" für die Maxi´s fest, Geländekanten, komisch positionierte Sprünge, Matsch, Schlamm und Wasser auf der Strecke, und das war gut so.
Diese Bedingungen waren genau nach unserem Geschmack, da konnte man mit fahrerischen Können und Mut zum Wahnsinn fehltene Leistung und Fahrwerskschwächen gegen die Schalter-Mopeds wegmachen, die diesmal aber nicht in unserer Klassenwertung dabei waren
So mussten wir uns nach dem Start gegen die anderen Automatik-Fahrzeuge matchen, was wir auch taten. Im tiefen Schlamm hatten wir einen Vorteil gegen die schweren Schaltermopeds, wenn wir auch ausnutzten um den etwas verpatzten start auszuhohlen. Das einzige technische Problem hatten wir nach ca 45min, als die Feder des Ständers sich im Gelände verabschiedete-->Ab in die Box, neue montieren!
Danach ging´s aber heiter weiter mit dem Schaltermopeds jagen, wobei sich die meisten nur mit leichten Körberkontakt von einem MAXI?!? überhohlen liesen. Aber das macht ja die Gaudi aus.
In unserer Klasse fuhren auch ein paar Teams die bei unserem Rennen dabei waren, diese hatten aber alle samt kleinere und größerer Probleme. Am besten erging es noch dem Team "Grasshoppers" die durchfahren konnten. Die Teams Vodamofa & Bunnsenbrenner mussten anscheindend schon vorher aufgeben, leider haben wir nicht mitbekommen wieso.
Nach ca 2 Stunden musste dan ein Teil der Strecke abgekürzt werden, da dieser Teil für die meisten Teilnehmer nicht mehr fahrbar war, danach wurde der Boden immer besser, und die Rundenzeiten immer schneller und das Rennen konnte unter einem leichten Sonnenschein weiter gegehn.
Nach 5 Stunden war der ganze Spass vorbei, und wir hatten 145 Runden auf unserem Konto, und lagen sagenhafte 35 Runden vor unserem Gruppenzweitplazierten, und nur 16 Runden hinter dem Tagessieger mit einem 4-Gang-Schaltermotor und Suzuki-Motocross gestell. Da sieht man wieder was man mit einem Maxi aufführen kann.

Bilder - Route 69

     

Metnitz 2005

Am 28.Mai 2005 führte unser Terminkalender nach Metznitz/Kärnten, um bei dem 4-Stunden Mofarennen in der Oberhofer Sandgrube.

Training: Im Training stellte sich her aus das unsere Geräte den Höhenunterschied nicht ganz gut bekommen, und unser eigentlich schnelles Gerät hat den Dienst verweigert und lief nicht Richtig. Was sicher später aber als gut herausstellte (um den Neuen Zylinder wär’s Schade gewesen)

Zeittraining: Obwohl in der schnellen Runde sich 2 Fehler einschlichen, schaute dennoch der 4 Startplatz heraus, was sich beim Start auch al praktisch erwies.

Rennen: Der Start lief hervorragen, gleich von Anfang an waren wir in Führung, in nach einer Runde was der Zweite schon ca. 200Meter hinter uns, nach 2 Runden ca.300 Meter und einige Runden Später waren die ersten Gegner schon überrundet und das Team auf Platz zwei schon eine halbe Runde zurück. Danach kam bei uns der erste Fahrerwechsel, und es zeichnete sich schon das Debakel ab, der Motor verlor immer mehr und mehr an Leistung, es reichte zwar noch nach einer Stunde in Führung zu sein, aber danach kamen die großen Probleme, einmal ein Hitzereiber, dann brach die Führung der Vordergabel und diese mussten getauscht werden. Nach 2 Stunden war dann nur noch der 5 Platz drinnen, und durch den immer Schwächer werdenden Motor klappte die Aufholjagd auch nicht so wie geplant. Nach 3 Stunden waren wir aber wieder auf dem 3 Platz, aber kämpften immer noch mit dem zu heißen Motor und dem Falschen Luftfilter, der den feinem Sand nicht davon abhalten konnte unseren Zylinder von innen auf ein Riesen Übermaß zu "honen". Durch die Hitze machten die Kupplungen auch große Probleme und wir konnten unseren größten Trumpf bergauf nicht ausspielen und mussten dort auch mit treten.
Dann nach 3 3/4 Stunden war dann Endstation, die Hitzereiber, Sand und zu viel Vorzündung waren zu viel und der Motor hatte keine Kompression mehr und das "klinzln" das schon lange über die ganze Strecke zu hören war nahm sein bitteres Ende, wir haben abgestellt uns ein kühles Blondes eingeschossen und uns danach unter die wohlverdiende Dusche gestellt.

Bilder - Metnitz